Politik im Dorf


Kreisel an der Kanalbrücke - L392

Stadt stellt vorübergehende Ampelanlage auf

Aktueller Stand: 

Gerade im Sommer kommt es an der Kanalbrücke auf der L392 regelmäßig zu waghalsigen Überholmanövern und langen Staus. Schuld ist die Kreuzung L392/Adolf-Oesterheld-Straße unmittelbar hinter der Brücke. Größere LKW aus der Adolf-Oesterheld-Straße kommend (siehe Bild) tun sich permanent schwer auf die Landesstraße in Richtung Autobahn abzubiegen. Im Sommer kommen Landwirte hinzu, die ihre Ernte zur Lagerung zu AGRAVIS bringen und die Kreuzung vom angrenzenden Feldweg an überqueren müssen. Im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung des Gewerbegebiets wird sich die Lage an der Kreuzung weiter verschärfen.

Zur besseren Regelung des Verkehrs fordert die CDU Kolenfeld seit langem einen Kreisel am Gefahrenschwerpunkt.

Die Stadt stellt stattdessen im 1. Quartal 2019 eine vorübergehende Ampel auf.

Ob das längere Wartezeiten, die alle Richtungen betreffen würde, nicht fördert, bleibt abzuwarten.


Kolenfeld und die weitere Entwicklung der Stadt Wunstorf

 

Die Weiterentwicklung einer Stadt sowohl im Gewerbe- als auch im Wohnbereich bedarf einer rechtzeitigen und gründlichen Planungsarbeit. Die Stadt Wunstorf plant eine Erweiterung des Gewerbegebietes zwischen der Niederen Wanne und dem Mittellandkanal. Vor allem von Seiten einiger Logistikunternehmen besteht Bedarf an weiteren großen Gewerbeflächen in diesem Gebiet. Die Frage, ob Firmen des produzierenden oder  verarbeitenden Gewerbes für Wunstorf und unsere örtliche Arbeitsmarktsituation angebrachter wären, mag man stellen, aber man kann sich nicht immer alles aussuchen.  

 

Unabhängig davon ob sich dieses Projekt realisieren lässt, darf und muss man die Verkehrssituation an der L 392 nördlich und südlich des Kanals betrachten. Es schon jetzt schon problematisch aus Kolenfeld kommend von der Wunstorfer Strasse auf die L 392 Richtung Wunstorf abzubiegen. Wie lange sollen wir auf der Wunstorfer Strasse zum Abbiegen Richtung Wunstorf stehen um uns ungefährdet in den fließenden Verkehr einzufädeln? Die Verkehrsunfälle an dieser Stelle sprechen ihre eigene Sprache und wir können von Glück sagen, das es dort noch nicht zu schweren Personenschäden  gekommen ist. Die gleiche Situation finden wir nördlich des Kanals. Durch die mögliche Erweiterung der Gewerbeflächen wird der Lkw–Verkehr  noch weiter zunehmen. Die langen Schlangen auf der Adolf- Oesterheldstrasse und die sich ergebenden gefährlichen Situationen kennt  jeder von uns bereits aus eigener Erfahrung.

 

Die Kolenfelder CDU fordert aus verkehrstechnischen Gründen an beiden Seiten des Kanals einen Kreisverkehr einzuplanen. Autofahrer aus Kolenfeld könnten uns dann in den fließenden Verkehr problemlos einordnen und müssten nicht an der Wunstorfer Strasse stehen und vorbeifahrende Autos zählen. Weiterhin würde durch diese Baumaßnahme der Landstraßenverkehr gezwungen, seine Geschwindigkeit entsprechend anzupassen.  

 

Die Kolenfelder CDU steht einer weiteren Entwicklung der Stadt Wunstorf nicht entgegen, aber unsere Interessen müssen berücksichtigt werden.


Radweg an der L403 - Ortsausgang Kolenfeld

Die Stadt Wunstorf lässt uns im Regen stehen

Klaus Elsner, Vorsitzender der CDU Kolenfeld, weist auf die enge Straße am Ortsausgang Kolenfeld Richtung Haste hin.

"Jeder, der hier einmal mit dem Rad langgefahren ist, kennt das hohe Gefahrenpotential.", so Elsner.  


Vorschlag:

 

Der Ortsrat Kolenfeld beantragt den Bau eines Radweges entlang der L 403 zwischen dem Ortsausgang Kolenfeld Richtung Haste und dem Abzweig des Feldweges zur Deponie. Diese Baumaßnahme wird von der Region geplant und durchgeführt. Deshalb beantragen wir, sich als Stadt Wunstorf dafür einzusetzen, das dieser Weg als  vorrangige Maßnahme in das Radwegekonzept der  Region aufgenommen wird.

Die Radwegverbindung von Wunstorf nach Bad Nenndorf wird an dieser Stelle über die L 403 geführt. Die geringe Breite der Strasse ist schon im normalen Begegnungsverkehr für Fahrzeuge ein großes Problem. Wenn dann noch, wie bei gutem Wetter häufig, die Straße von Radfahrern benutzt wird, führt das regelmäßig zu sehr gefährlichen Situationen im Straßenverkehr. Diese Straße wird bei Stau oder Sperrung der A 2 auch von Lkw´s regelmäßig als Umfahrung genutzt, was die Benutzung durch Radfahrer dann fast unmöglich macht.

 

Die Umsetzung unseres Vorschlages könnte deshalb nicht nur das Radwegenetz attraktiver gestalten, sondern auch eine hohe Unfallgefahr beseitigen. Auch aus Klimaschutzgründen sind Investitionen in das Radwegenetz wünschenswert.