Politik in Kolenfeld


Aktuelle Meldungen

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Konstituierende Sitzung der neuen Bürgerinitiative Kolenfeld

zur Bahntrasse Bielefeld - Hannover

 

am 04.05.2022 um 19:30 Uhr

 

im Gasthaus Kuckuck,

Bültenstraße 22, 31515 Kolenfeld

 

Schon lange hat die CDU Kolenfeld für die Gründung einer Bürgerinitiative in Kolenfeld zur geplanten Bahntrasse geworben. Nachdem nun auch der Ortsrat sich dieses Themas aktiv angenommen hatte, ist es soweit. Die Bürgerinitiative kann an den Start gehen. Eine Whatsapp-Gruppe mit über 80 Interessierten existiert bereits, zu der wir gern einladen. Bei Interesse einfach kurz per Kontaktformular melden.

 

Es ist sehr schön zu sehen, dass dieses wichtige Thema so viele Kolenfelderinnen und Kolenfelder erreicht hat und freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen.

 

 

Unsere aktuelle Anfrage zum Bauausschuss am 17. Februar 2022

Die CDU-Fraktion fragt an:


1. Wird das Regenwasser im neu geschaffenen Gewerbegebiet in Groß Munzel in die Riehe eingeleitet und über Kolenfeld abgeführt?


2. Das Oberflächenwasser aus Kolenfeld wird entlang der Bültenstrasse ebenfalls in die Riehe geleitet. Dazu war geplant, ein Rückhaltebecken zu erstellen. Wie ist der Sachstand dazu?


3. Reicht die Ableitungskapazität der Riehe für die anfallenden Wassermengen?

 

Begründung:


Die Riehe ist ein kleines Gewässer und führt in Kolenfeld hinter dem Koppelweg, der Schule und dem Feuerwehrhaus entlang. Er ist erstellt worden um das Regenwasser der Ortschaft Holtensen abzuleiten. Nachdem beim letzten größeren Regenereignis im Koppelweg in einigen Kellern Wasser stand, wurde festgestellt, dass inzwischen auch Teile der Autobahn A 2 über die Riehe entwässert werden.
Wenn dann das Wasser aus dem Gewerbegebiet Groß Munzel auch noch über dieses kleine Gewässer geleitet wird, befürchten wir, dass im Koppelweg die Keller und die Vorgärten bei jedem größerem Regenereignis in Mitleidenschaft gezogen werden.

 

Wir sind auf die Antwort gespannt...


 

(Klaus Elsner (links) und Nils Thöldtau betrachten die Grobkorridor- und Raumwiderständekarte der Deutschen Bahn)

 

 

Neubaubahnstrecke Hannover – Bielefeld: CDU Kolenfeld erhofft sich lokale Bürgerbeteiligung

 

 Die CDU Kolenfeld hat sich auch in ihrer letzten Vorstandssitzung im Jahr 2021 erneut mit dem Thema des Großprojektes der Deutschen Bahn AG beschäftigt:

 

Konkret geht es hierbei um die Planung der Bahn, zwischen Hannover und Bielefeld eine neue ICE-Strecke zu bauen, die die Fahrzeit zwischen den beiden Städten von bisher 48 auf 31 Minuten reduzieren soll. Nach den bereits vorliegenden Karten der Grobkorridore und Raumwiderstände könnten mögliche Streckenverläufe vor allem Kolenfeld unmittelbar betreffen, da mögliche Planungsvarianten u.a. parallel zur Autobahn A2 oder zum Mittellandkanal verlaufen.

 

 

Der stellvertretende Vorsitzende des CDU-Ortsverbands Kolenfeld Klaus Elsner hat hierzu bereits im November in einem Thesenpapier den Standpunkt der CDU Kolenfeld formuliert, um die Interessen der Kolenfelder Bürgerinnen und Bürger zu wahren. Er fordert darin u.a., dass  ein Neubau der Bahnlinie nördlich des Mittellandkanals unterbleibt, da unser Landkreis neben Kanal und Autobahn von einem weiteren hochfrequenten Verkehrsmittel durchschnitten und gerade Kolenfeld weiter zusätzlich stark belastet werden würde.

 

 

Da die aktuellen Planungen der Bahn auch Barsinghäuser Gebiet betreffen, haben sich dort – wie bereits auch in Seelze – Bürgerinitiativen gegründet, um aktiv im Planungsprozess eingebunden zu werden. „Die Gründung eine Bürgerinitiative sollte auch unser Ziel in Kolenfeld sein“, so der Vorsitzende der CDU Kolenfeld Nils Thöldtau. „Neben der aktiven Begleitung durch die Kommunalpolitik muss auch die Bürgerschaft unmittelbar informiert und involviert werden. Wir werden diesen Prozess vor Ort als CDU aktiv unterstützen und überparteilich fördern.“

 

 

Der CDU-Ortsverband will dieses Thema zudem regelmäßig im Orts- und Stadtrat thematisieren und sich eng mit den anderen Fraktionen abstimmen, um geschlossen die Interessen der heimischen Bevölkerung zu vertreten. „Wir rufen alle Kolenfelderinnen und Kolenfelder dazu auf, sich jetzt gemeinsam für ein weiterhin lebenswertes Kolenfeld zu engagieren, bevor unveränderliche Fakten geschaffen werden“, sagt Nils Thöldtau. „Nur so kann der bestmögliche Kompromiss der auf beiden Seiten berechtigten Interessen erzielt und die Akzeptanz für ein wichtiges und zukunftsweisendes Verkehrsprojekt geschaffen werden.“

 

Wenn Sie Interesse an der Gründung einer Bürgerinitiative oder an einer Beteiligung daran haben, stehen wir gern für Sie telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung. 

 


 

Der Vorstand des Ortsverbandes Kolenfeld

wurde auf der Mitgliederversammlung am 10.11.2021 einstimmig wiedergewählt.

 


Ortsratswahl am 12. September 2021:

CDU 32,87 %, SPD 62,15 %, FDP 4,97 %

Sitzverteilung im Ortsrat Kolenfeld:

CDU 2 Sitze, SPD 5 Sitze

Die FDP hat wegen der 5%-Klausel keinen Sitz erhalten.

Wir bedanken uns bei allen Wählerinnen und Wählern für das uns entgegengebrachte Vertrauen.

 

 

Kommunalwahl 2021



 

Ältere Meldungen

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Kreisel an der Kanalbrücke - L392

Stadt stellt vorübergehende Ampelanlage auf

Aktueller Stand: 

Gerade im Sommer kommt es an der Kanalbrücke auf der L392 regelmäßig zu waghalsigen Überholmanövern und langen Staus. Schuld ist die Kreuzung L392/Adolf-Oesterheld-Straße unmittelbar hinter der Brücke. Größere LKW aus der Adolf-Oesterheld-Straße kommend (siehe Bild) tun sich permanent schwer auf die Landesstraße in Richtung Autobahn abzubiegen. Im Sommer kommen Landwirte hinzu, die ihre Ernte zur Lagerung zu AGRAVIS bringen und die Kreuzung vom angrenzenden Feldweg an überqueren müssen. Im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung des Gewerbegebiets wird sich die Lage an der Kreuzung weiter verschärfen.

Zur besseren Regelung des Verkehrs fordert die CDU Kolenfeld seit langem einen Kreisel am Gefahrenschwerpunkt.

Die Stadt stellt stattdessen im 1. Quartal 2019 eine vorübergehende Ampel auf.

Ob das längere Wartezeiten, die alle Richtungen betreffen würde, nicht fördert, bleibt abzuwarten.


Kolenfeld und die weitere Entwicklung der Stadt Wunstorf

 

Die Weiterentwicklung einer Stadt sowohl im Gewerbe- als auch im Wohnbereich bedarf einer rechtzeitigen und gründlichen Planungsarbeit. Die Stadt Wunstorf plant eine Erweiterung des Gewerbegebietes zwischen der Niederen Wanne und dem Mittellandkanal. Vor allem von Seiten einiger Logistikunternehmen besteht Bedarf an weiteren großen Gewerbeflächen in diesem Gebiet. Die Frage, ob Firmen des produzierenden oder  verarbeitenden Gewerbes für Wunstorf und unsere örtliche Arbeitsmarktsituation angebrachter wären, mag man stellen, aber man kann sich nicht immer alles aussuchen.  

 

Unabhängig davon ob sich dieses Projekt realisieren lässt, darf und muss man die Verkehrssituation an der L 392 nördlich und südlich des Kanals betrachten. Es schon jetzt schon problematisch aus Kolenfeld kommend von der Wunstorfer Strasse auf die L 392 Richtung Wunstorf abzubiegen. Wie lange sollen wir auf der Wunstorfer Strasse zum Abbiegen Richtung Wunstorf stehen um uns ungefährdet in den fließenden Verkehr einzufädeln? Die Verkehrsunfälle an dieser Stelle sprechen ihre eigene Sprache und wir können von Glück sagen, das es dort noch nicht zu schweren Personenschäden  gekommen ist. Die gleiche Situation finden wir nördlich des Kanals. Durch die mögliche Erweiterung der Gewerbeflächen wird der Lkw–Verkehr  noch weiter zunehmen. Die langen Schlangen auf der Adolf- Oesterheldstrasse und die sich ergebenden gefährlichen Situationen kennt  jeder von uns bereits aus eigener Erfahrung.

 

Die Kolenfelder CDU fordert aus verkehrstechnischen Gründen an beiden Seiten des Kanals einen Kreisverkehr einzuplanen. Autofahrer aus Kolenfeld könnten uns dann in den fließenden Verkehr problemlos einordnen und müssten nicht an der Wunstorfer Strasse stehen und vorbeifahrende Autos zählen. Weiterhin würde durch diese Baumaßnahme der Landstraßenverkehr gezwungen, seine Geschwindigkeit entsprechend anzupassen.  

 

Die Kolenfelder CDU steht einer weiteren Entwicklung der Stadt Wunstorf nicht entgegen, aber unsere Interessen müssen berücksichtigt werden.


Radweg an der L403 - Ortsausgang Kolenfeld

Die Stadt Wunstorf lässt uns im Regen stehen

Klaus Elsner, Vorsitzender der CDU Kolenfeld, weist auf die enge Straße am Ortsausgang Kolenfeld Richtung Haste hin.

"Jeder, der hier einmal mit dem Rad langgefahren ist, kennt das hohe Gefahrenpotential.", so Elsner.  


Vorschlag:

 

Der Ortsrat Kolenfeld beantragt den Bau eines Radweges entlang der L 403 zwischen dem Ortsausgang Kolenfeld Richtung Haste und dem Abzweig des Feldweges zur Deponie. Diese Baumaßnahme wird von der Region geplant und durchgeführt. Deshalb beantragen wir, sich als Stadt Wunstorf dafür einzusetzen, das dieser Weg als  vorrangige Maßnahme in das Radwegekonzept der  Region aufgenommen wird.

Die Radwegverbindung von Wunstorf nach Bad Nenndorf wird an dieser Stelle über die L 403 geführt. Die geringe Breite der Strasse ist schon im normalen Begegnungsverkehr für Fahrzeuge ein großes Problem. Wenn dann noch, wie bei gutem Wetter häufig, die Straße von Radfahrern benutzt wird, führt das regelmäßig zu sehr gefährlichen Situationen im Straßenverkehr. Diese Straße wird bei Stau oder Sperrung der A 2 auch von Lkw´s regelmäßig als Umfahrung genutzt, was die Benutzung durch Radfahrer dann fast unmöglich macht.

 

Die Umsetzung unseres Vorschlages könnte deshalb nicht nur das Radwegenetz attraktiver gestalten, sondern auch eine hohe Unfallgefahr beseitigen. Auch aus Klimaschutzgründen sind Investitionen in das Radwegenetz wünschenswert.